A person's arm and hand extended over a vintage tiled floor. The arm is adorned with three colorful, patterned bracelets. The floor has an intricate geometric pattern with beige tiles and small blue square accents.

Moderne Trauma-informierte Prozessbegleitung

und Therapie

Einzelbegleitung

Wenn du spürst, dass etwas Wesentliches in deinem Leben Aufmerksamkeit braucht und du damit nicht länger allein bleiben möchtest.

  • Diese Einzelbegleitung ist ein Raum für dich, wenn du spürst, dass etwasWesentliches in deinem Leben Aufmerksamkeit braucht und du damit nicht länger allein bleiben möchtest. Vielleicht stehst du an einem Übergang, befindest dich in einer Krise oder nimmst wahr, dass sich etwas neu ordnen will, ohne dass bereits klar ist, wie.

    Die Begleitung ist prozessorientiert angelegt und findet in einem gemeinsam vereinbarten Rahmen statt, der Orientierung, Verlässlichkeit und Tiefe ermöglicht.

    Wie wir arbeiten, entsteht aus dem, was sich in deinem Prozess zeigt. Meine Arbeit ist gestalttherapeutisch geprägt, trauma-informiert und orientiert sich am Tempo deines Nervensystems. In diesem Raum kann sich dein Erleben sortieren, ohne vereinfacht zu werden. Du beginnst dich in deiner Würde aufzurichten und zu strahlen. Mit der Zeit können mehr Orientierung, Handlungsmöglichkeiten und ein vertieftes Gefühl von Verbundenheit mit dir selbst und deinem Leben erfahrbar werden.

    In den Sessions begegne ich dir als präsentes, fachlich fundiertes Gegenüber. Wir arbeiten nicht ausschließlich im Gespräch, sondern beziehen das ein, was im Moment lebendig ist, in dir und in der Begegnung zwischen uns. Unsere Beziehung ist dabei kein Mittel, sondern der Ort, an dem sich dein Erleben zeigen und bewegen kann.

    Diese Begleitung ist offen angelegt. Sie lädt dazu ein, deinem Erleben Zeit zu geben und dich wahrzunehmen, ohne Druck und im Tempo deiner eigenen Entfaltung.

  • Erfahrungsgemäß entsteht Veränderung nicht nur im Gespräch selbst, sondern vor allem dort, wo das Besprochene im Alltag auf andere trifft.

    Der monatliche Rahmen ermöglicht, dass wir genau damit arbeiten können nicht nur rückblickend, sondern begleitend.

    Deshalb umfasst die Einzelbegleitung in der Regel:

    • zwei Live-Sessions pro Monat

    • sowie begleitende Unterstützung zwischen den Sessions, wenn im Alltag etwas auftaucht oder sich zeigt.

    Der Prozessraum wird gemeinsam vereinbart und regelmäßig überprüft. Die Sessions finden in Heidelberg oder Online statt und dauern in der Regel 60 Minuten.

  • Da die Einzelbegleitung prozessorientiert angelegt ist und in der Regel nicht als einzelne Sitzung gebucht wird, hängt der Preis von unserem gemeinsam vereinbarten Rahmen fest.

    Dies finden wir im Kennenlerngespräch gemeinsam heraus.

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    Einzelne Sitzungen sind in der Regel nicht vorgesehen und dann möglich, wenn wir bereits zusammengearbeitet haben.

A person's hand with fingers extended, casting a shadow on a wall, with warm and cool colored light in the background.

Die Sessions haben mir geholfen, mein Erleben bewusster wahrzunehmen und liebevoller mit mir umzugehen. Ich hab mich schon schnell über kleine Fortschritte gefreut die mir immer mehr Mut gemacht haben. Aïda hat ein beeindruckend feines Gespür für das was unterschwellig in mir vorgeht. Mit ihrer offenen und herzlichen Art schafft sie einen urteilsfreien Raum, in dem ich Orientierung und Halt finde.

Laila, Klientin in Einzelbegleitung

Silhouette of a person inside a circle, representing a user profile icon.

Supervision

Für Menschen die selbst Prozessbegleitung anbieten, für TherapeutInnen und Fachkräfte.

  • Diese Supervision richtet sich an dich, wenn du therapeutisch, beratend, oder führend mit anderen Menschen arbeitest, und wahrnimmst, dass dort, wo Macht ins Spiel kommt oder ein Gefälle spürbar wird, etwas im Kontakt nicht mehr fließen kann.

    Das kann im Kontext von Weißsein und Rassismus geschehen, ebenso bei Sexismus, Klassizismus oder anderen Formen von Differenz.

    Manchmal sind diese Unterschiede sichtbar, manchmal bleiben sie unausgesprochen. Dennoch wirken sie in der Beziehung und zeigen sich als diffuse Spannung, Rückzug, Abwertung oder eine schwer greifbare Irritation im Kontakt.

    Oft wird dann im eigenen Erleben nach Antworten gesucht, in der Biografie, in Beziehungserfahrungen. Was dabei leicht übersehen wird, ist die kollektive Dimension, die gerade in professionellen Begleitkontexten einen großen blinden Fleck darstellt.

    Woran du merken könntest, dass diese Supervision für dich sinnvoll ist:

    Manche Fachpersonen bringen bereits Wissen zu Machtverhältnissen und Diskriminierung mit, andere nicht. Was vieleverbindet, ist eine ähnliche Erfahrung im Kontakt mit den Menschen, mit denen sie arbeiten, nämlich ein starkes Erleben von Unterschiedlichkeit und die Unsicherheit, was diese Differenz im Prozess eigentlich bewirken kann und braucht.

    Dabei können bestimmte Marker immer wieder auftauchen: Scham, Ohnmacht, unterschwellige Aggression, Distanz, Abwertung oder ein Gefühl von Verhärtung. Häufig geschieht dies, ohne dass explizit diskriminierendes Verhalten im Raum sein muss.

    Diese Dynamiken werden selten benannt oder als relevante Prozessdimension verstanden. Entsprechend bleibst du mit diesen Erfahrungen oft allein. Gleichzeitig bleiben auch die Menschen, die du begleitest, an diesen Stellen ohne Sprache und Orientierung, denn ein Machtgefälle anzusprechen ist für sie häufig noch schwieriger. So wirkt etwas weiter im Raum, das die Beziehung prägt, ohne transformiert werden zu können.

    In der Supervision schaffen wir Raum, diese Ebenen miteinander in Beziehung zu bringen:

    • Das persönliche Erleben, die kollektiven Kontexte und die konkrete professionelle Situation. So können innere Bewegungen sichtbar werden, die bislang im Verborgenen gewirkt haben und beginnen, sich zu ordnen.

    Wenn du daran interessiert bist, deine eigene Positionierung zu erforschen (nicht aus Schuld oder Moralvorstellung), und aufrichtig an Wirksamkeit, Würde und Beziehung interessiert bist, dann könnte diese Supervision dafür gut sein.

  • Bei dieser Form der Supervision bin ich an nachhaltigem Wandel interessiert.

    Das kann bedeuten, dass ich Dinge ausspreche, die unangenehm sind oder irritieren. Nicht, um zu belehren oder zu beschämen, sondern weil ich aufrichtig an deinem Prozess und deiner Wirksamkeit interessiert bin.

    Eine tragfähige Arbeitsbeziehung, zwischen uns ist dafür essentiell, in der auch Unbehagen, Widerstand und Scham Platz haben dürfen.

    • Die Supervision findet in einem gemeinsam vereinbarten Zeitraum statt.

    • Die Sitzungen bauen aufeinander auf und ermöglichen, komplexe Dynamiken über mehrere Termine hinweg zu betrachten.

    • Ich übernehme eine klare, strukturierende und orientierende Rolle im Prozess.

    • Die Supervision kann online oder in Präsenz im Praxisraum in Heidelberg stattfinden.

    • Die Kosten richten sich nach Format, Dauer und Kontext der Supervision.

    • Einzeln gebuchte Supervisionsstunden (möglich, wenn wir schon mal zusammengearbeitet haben) und prozessbegleitende Supervision werden unterschiedlich kalkuliert.

    • Für Organisationen, Teams oder institutionelle Kontexte erstelle ich individuelle Angebote.

    • In einem unverbindlichen Vorgespräch klären wir Anliegen, Rahmen und Kosten transparent.

    Ermäßigungen für selbstorganisierte oder nicht-institutionell angebundene Kontexte sind nach Absprache möglich.

Close-up of a hand resting on a textured surface, illuminated by warm light, creating soft shadows.

Ich habe Aïda für eine Supervision im Kontext eines internationalen Forschungsprojektes angefragt. Ihre Begleitung war für mich wegweisend. So als hätte ich meine Würde wiedergefunden, an Stellen wo ich vorher nichtmal wusste, dass sie überhaupt verloren gegangen war. Ich schätze Aïdas Art von Führung: zugewandt-neugierig und sehr ehrlich. Mit Aïda fühlt es sich leicht an, auch mal so richtig tief zu gehen. Ich bin ihr sehr dankbar und werde mich auch in Zukunft, vor allem bei Themen rund um mein Weiß-Sein, immer wieder an sie wenden.

Ruben, Prozessbegleiter in Supervision

Outline of a person icon in a circle.

Prozessbegleitung für Gruppen

Für selbstorganisierte Gruppen, Teams und Organisationen

  • Gruppenprozesse bieten einen Raum, in dem individuelles Erleben, Beziehung und kollektive Themen gemeinsam in Bewegung kommen können. Ich gestalte Gruppenformate für selbstorganisierte Gruppen, Teams und Organisationen, die sich mit Fragen von Beziehung, Macht, Unterschiedlichkeit, Diskriminierung und Verantwortung auseinandersetzen möchten.

    Im Mittelpunkt steht nicht reine Wissensvermittlung, sondern die gemeinsame Erforschung innerer, relationaler und gesellschaftlicher Dynamiken. Gruppen bieten dabei ein besonderes Feld: Unterschiedlichkeit wird unmittelbar erfahrbar, Resonanzen entstehen, Spannungen können sichtbar und bearbeitbar werden.

    Für wen?

    Gruppenprozesse richten sich an:

    • Teams und Organisationen

    • selbstorganisierte Gruppen

    • Initiativen und Projekte
      die bereit sind, sich auf einen offenen, prozessorientierten Rahmen einzulassen.

  • Gruppenprozesse können als:

    • einzelne Workshops

    • mehrteilige Prozessreihen

    • oder fortlaufende Gruppenformate gestaltet werden

    • Der konkrete Rahmen wird gemeinsam abgestimmt und orientiert sich an Anliegen, Gruppengröße und Kontext

    • Die Kosten richten sich nach:

      • Dauer und Umfang

      • Gruppengröße

      • Kontext (selbstorganisiert, institutionell, organisationell)

      Sie werden individuell vereinbart und transparent im Vorgespräch geklärt.

    Ermäßigungen für selbstorganisierte oder nicht-institutionell angebundene Kontexte sind möglich.

Close-up of two hands clasped together on a textured surface.
A person walking on a rural road through a landscape with fields, mountains in the background, and a partly cloudy sky.

Fragen die du dir vielleicht stellst…

  • Ich arbeite nicht mit einzelnen Sitzungen, sondern mit einem gemeinsam vereinbarten Prozessrahmen, der sich über einige Monate spannen kann.

    Nicht, weil Einzelsessions per se nicht hilfreich wären, sondern weil sich das, was wirklich in Bewegung kommt, selten auf einen Termin begrenzen lässt.

    In meiner Erfahrung zeigen sich die entscheidenden Momente oft zwischen den Gesprächen: im Alltag, in konkreten Situationen, in Begegnungen oder inneren Verschiebungen, die nicht planbar sind. Ein einzelner Termin kann dafür einen Impuls geben, tragen kann er diese Prozesse meist nicht allein.

    Der Prozessrahmen ermöglicht Kontinuität, Orientierung und einen gemeinsamen Boden, auf dem Entwicklung sich entfalten kann.

    Statt jedes Mal neu anzusetzen, bleiben wir im Zusammenhang. Deine Themen dürfen sich vertiefen, verändern, wieder auftauchen. Das, was sich zwischen den Sessions zeigt, muss nicht „warten“, sondern kann Teil der Begleitung bleiben.

    Dieser Prozessraum ist bewusst über einen Zeitraum angelegt. Er kann dir Halt geben und dir gleichzeitig genug Offenheit bieten, damit sich dein eigener Rhythmus zeigen kann.